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Sandra Mareike Lang Bildung rockt! - Der Lerncoaching Podcast: eLearning | Technik | Methodik | Didaktik


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Jan 24, 2018

Spurensuche

Die Shownotes findest Du unter: ▶︎https://www.lerncoaching-podcast.de/podcast

Was für ein Ende von 2017 und 2018 soll das Ganze noch einmal übertreffen. 

Meine Spuren im Sand, die ich 2017 noch fand, sind 2018 verschwunden…oder vielleicht doch nicht so ganz.

Hast Du Dir Spuren überlegt für das Jahr 2018? Wenn ja, sollen es eher zarte ganz leichte Spuren werden, eine einspurige Schnellstraße, gar eine mehrspurige Autobahn oder Monstertruckspuren im Sand? Ich bin Ende 2017 und auch noch Anfang 2018 davon ausgegangen meine Spuren sind Monstertruckspuren. Dies kann gar nicht anders sein, da gab es keinen Zweifel für mich. So viele Ideen wollen auf die Straße gebracht werden. Doch es ist nicht nur wichtig zu schauen, welche Spuren möchtest Du von 2017 in 2018 mitnehmen, sondern wie bist Du auch unterwegs. Mit welchem Fahrzeug? Jeder Motor braucht auch mal einen Stop und vor allem immer Knallgas zu geben ist genauso schlecht für ihn, wie diesen ständig untertourig zu bewegen. Das gesunde Maß ist auch hier wichtig und egal ob Deine Spur gradlinig oder kurvig verläuft, achte auf Deinen Motor.

Ich habe anscheinend meinen Motor etwas zu lange ausser Acht gelassen und war ständig als Miss 1000 Volt unterwegs. Dies hat dazu geführt, dass mein Körper Mitte des Monats die Bremse gezogen hat mich quasi stimmtechnisch und bewegungstechnisch lahm legte. Ich fühlte mich während eines 3tägigen Seminars immer unwohler und schlapper. Im Laufe des Tages gab es mal Ausschläge nach oben und nach unten. Ich schleppte mich eher so durch den Tag. Im Apartment wieder angekommen, nahm ich das Fieberthermometer meiner Töchter und maß unglaubliche 40,2 Grad bei mir. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich ja damit gerechnet, dass ich erhöhte Temperatur hatte, doch bei 40,2 Grad spricht man glaube ich nicht mehr davon. Franz kümmerte sich dann sowohl um mich als auch um unsere Mädels. Ich nahm den Fiebersaft meiner jüngsten Tochter und bekam Wadenwickel. An eine so hohe Temperatur bei mir selbst kann ich mich gar nicht mehr erinnern, dies muss mindestens >30 Jahre her sein. Ich habe dann immer wieder viel geschlafen und mich einfach erholt, das Bett war mein bester Freund. Am nächsten Tag ging es mir schon wieder besser, doch nutze ich den Tag um weiter den Genesungsprozess voranschreiten zu lassen. Ich schlief viel, kümmerte mich im Rahmen meiner Möglichkeiten um die Mädels und tat sonst gar nichts. Von Tag zu Tag ging es mir besser und am Montag sprang ich unter die Dusche. Eine herrliche Abwechslung sage ich Dir, danach fühlte ich mich wie ein neuer Mensch.

An eine Podcastepisode war immer noch nicht zu denken, von daher überlegte ich zwar welchen Mehrwert ich Dir mitgeben könnte, doch in meinem Gehirn herrschte noch ein wenig Matsche bzw. Brei. Es kam nichts vernünftiges dabei raus. Also nahm ich mir vor, wenn ich zuhause war endlich meine Episode aufzunehmen, doch dann erwischte es meine jüngste Tochter mit 40,6 Grad und alles war wieder auf den Kopf gestellt worden. 

Ich war mir nicht mehr so sicher, ob 2018 wirklich mein Jahr werden würde, so wie ich es noch 2017 gespürt hatte. Die Zweifel in im wurden immer größer, doch im Grunde bin ich immer noch davon überzeugt.

Anfang des Jahres hatte ich ein Zeit-Achtsamkeits-Webinar von Iris Komarek (mindSYSTEMS.de) besucht und mir wird immer klarer, dass es nicht nur darum geht mit seiner Zeit achtsam zu sein, sondern auch mit dem was ich in dieser Zeit mache. Was tue ich mir in meiner vorhandenen Zeit Gutes? Gehe ich beispielsweise baden, duschen, spazieren mit den Mädels, treibe Yoga oder meditiere? Was tust Du Dir Gutes, egal ob groß oder klein?

Achtest Du immer auf Deinen Motor? Wenn ja, was ist es bei Dir, was Du Dir Gutes tust?

Als Mutter stelle ich mich ganz oft hinter meiner Kinder bzw. meine Bedürfnisse fallen auch schon an manchem Tagen ganz hinten hinüber. Zwar weiß ich, dass ich der WICHTIGSTE MENSCH IN MEINEM LEBEN SEIN SOLLTE, doch bin ich dieses nicht immer. Ja, der Satz mag egoistisch klingen, doch wenn es mir nicht gut geht, kann es dann meinen Lieben in meiner Umgebung gut gehen? Wie siehst Du das? Wie fühlt es sich an, wenn Du Dir selbst sagst, dass DU DER WICHTIGSTE MENSCH IN DEINEM LEBEN BIST? Fühlt es sich vertraut oder eher ungewohnt an?

Ja, auch Miss 1000 Volt hat nicht unbegrenzte Energiequellen, denn wenn diese nicht aufgefüllt werden im Laufe der Zeit, dann entzieht mir der Körper das Kommando und übernimmt selbst. Er weiß meine Stimme ist mein wichtigstes Kapital und ich brauche meine Bewegung, nimmt er mir beides und zwingt mich zur Ruhe, dann habe ich keine andere Wahl als mich zu fügen. Sorge ich jedoch rechtzeitig für Ausgleich und achte auf mich, dann kommt es gar nicht erst so weit, meine Batterien werden ständig gespeist und nicht nur entladen. Der Motor braucht Energie, egal ob er mit Vollgas oder Standgas betrieben wird. Beides tut ihm nicht gut, von daher achte auf Dich und Deinen Motor. 

Quick Wins

  • Achte auf Deinen Motor!
  • Sorge für Dich und sei nicht nur achtsam mit Deiner Zeit, sondern auch mit Dir und dem was Du in der Zeit anfängst.
  • Welche Spuren möchtest Du von 2017 in 2018 mitnehmen oder gibt es sogar ganz neue Spuren?
  • DU BIST DER WICHTIGSTE MENSCH IN DEINEM LEBEN vergiss dieses nicht

Links, Downloads und mehr Informationen findest Du im Lerncoaching-Blog auf meiner Webseite ▶︎https://www.lerncoaching-podcast.de/podcast

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Bis zum nächsten Mal in Deinem Ohr. Deine Mareike